13. September 2015

Ringe

Vergangenes Wochenende war wieder Goldschmiedezeit.
Diesmal sind zwei Ringe entstanden.


Dieser ist eigentlich eine Resteverwertung: zufällig passte das Reststück, was beim Aussägen der Fassung von diesem Ring für meine Schwester übrigblieb, in Höhe und Länge genau um einen Chrysokoll, den ich sowieso gerne zu einem Ring verarbeiten wollte.


 Jetzt haben wir Geschwisterringe. Das war zwar gar nicht geplant, gefällt mir aber.


Den anderen Ring hatte ich schon vor längerer Zeit begonnen und ich bin froh, daß ich ihn endlich fertig gestellt habe.


Das Besondere ist hier, daß Ringschiene und Fassung aus einem Stück sind.


Es wird gerechnet, aufgezeichnet, ausgesägt und gebogen.
Eigentlich passte es auf Anhieb ziemlich gut, aber irgendwie hatte ich in einem Anfall geistiger Umnachtung 2mm von der Fassung wieder weggenommen und dann passte der Stein, ein Citrin, nicht mehr... Deswegen wäre das auch beinahe ein Ufo geworden.


Jetzt habe ich etwas improvisiert. Die Steckfassung stabilisiert die Fassung und zusätzlich auch die aufgelöteten Silberkügelchen. Jetzt gefällt er mir mit den Kügelchen sogar besser, als ohne.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, das war mal ein erfolgreiches Wochenende. Und da ich den Kurs meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte, auch ein besonders schönes!



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